Kaffeepause Spezial …

Die Bedeutung von
Weihnachten & Gemeinschaft
bei der intex.

Als passionierte Plätzchenbäckerin und großer Weihnachts-Fan nimmt uns Hedi in ihre persönliche Welt der Weihnacht, aber auch die der intex, mit. In ihren 5 Jahren Betriebszugehörigkeit bei intex in der Buchhaltung hat sie schon so manche Firmenveranstaltung miterlebt und berichtet uns, welchen Stellenwert „Gemeinschaft“ bei der intex hat.

Liebster Plätzchenausstecher: Baum und Schneeflocke

Liebster Weihnachtssong: Do they know it’s Christmas – Band Aid

Liebstes DIY Weihnachtsgeschenk: Bienenwachs-Tücher

Hedis Linzer Plätzchen

Erste Plätzchen ab Mitte November.
Am liebsten mit einem guten Glühpunsch serviert.

Welche Bedeutung hat Weihnachten für dich?

An Weihnachten feiere ich die Geburt von Jesus. Das mache ich mit meiner Familie, sowohl mit meiner eigenen, als auch mit meiner Herkunftsfamilie und da treffen wir uns meist bei meinen Eltern (sofern das in diesen Zeiten geht). Es ist ein Familienfest, aber vorrangig hat es für mich die traditionell christliche Bedeutung.

Was sind deine Tipps gegen Winterblues?

Das Phänomen Winterblues ist mir tatsächlich fremd, weil ich sowohl den Herbst als auch den Winter sehr gerne mag. Der Grund dafür ist wahrscheinlich, dass das gerade die Zeit ist, in der ich das machen kann, was mir am meisten Spaß macht: Plätzchen backen. Die Adventszeit und alles drum herum ist mir die liebste Zeit, mit allem was dazu gehört.

Welches ist deine liebste Plätzchen-Sorte und teilst du das Rezept mit uns?

Nichts lieber als das. Da würde ich mich für die Linzer Plätzchen entscheiden – das ist ein Mürbteig, wohlgemerkt ohne Ei, mit gemahlenen Mandeln, Zimt und Nelken. Die werden gebacken, mit Johannisbeergelee zusammengeklebt, mit dunklem Schokoguss überzogen und einer Walnuss verziert. Das Rezept ist ziemlich weit oben auf meiner All Time Favourite-Liste. Darüber hinaus gibt es jedes Jahr die Klassiker, die gebacken werden müssen: Mandel-Spritzgebäck, Butterplätzchen, Spitzbuben, Nougatringe, und noch einige mehr. Ich glaube man merkt, dass ich eine kleine Passion für Plätzchen habe… 😊

170g Mehl
100 g Zucker
170g Butter
100g ungeschälte, geriebene Mandeln
1 Prise Nelken
1 Messerspitze Zimt

Zusammenkneten, runde Plätzchen ausstechen und kalt mit Johannisbeermarmelade füllen und zusammensetzen. Zuletzt mit Schokoladenglasur überziehen und ein Stück Walnuss daraufsetzen.

Mit solch großer Leidenschaft fürs Plätzchen backen, wie erfüllst du deine Rolle als Plätzchen-Missionarin?

Ich backe von Herzen gerne, einfach weil es mich beruhigt und es mir gleichzeitig große Freude bereitet, anderen damit eine Freude zu machen. Ich stecke dabei immer sehr viel Herzblut rein, und auch sehr viele gute Zutaten. Dementsprechend wünsche ich mir auch, dass mit meinen Plätzchen respektvoll umgegangen wird. Sie müssen niemandem schmecken, aber ich erwarte schon, dass man ihnen ein gewisses Maß an Wertschätzung entgegen bringt. Diese Einstellung teile ich grundsätzlich beim Thema „Lebensmittel“ und eben auch bei meinen Plätzchen, da ich immer sehr viel Liebe reinstecke und mich nichts mehr freut, als zu sehen, wenn sie mit Genuss verzehrt werden.

Was ist der für dich größte Faux-Pas beim Thema „Plätzchen“?

Hierzu fällt mir eine amüsante Geschichte ein. Bis vor einigen Jahren war es bei mir und meiner Familie Tradition zwischen Weihnachten und Silvester an der CVJM Mitarbeiter-Tagung teilzunehmen. Zu dieser Veranstaltung kam ich immer mit einer großen Dose voll mit Plätzchen. Und eines Tages passierte, was passieren musste. Ein Kollege meines Mannes, dem mein Verhältnis zu Plätzchen nicht allzu gut bekannt war, nahm die Plätzchendose und begann mit seinen Händen wie mit einer Baggerschaufel in der Dose zu wühlen. Da hab ich ihm die Dose sofort entrissen (sowas kann ich nicht sehen) und ihm mal gesagt, was er noch nicht weiß in Sachen „gepflegter Umgang mit Plätzchen“. Und seit diesem Vorfall verfolgt mich diese Geschichte. In den Folgejahren hieß es dann bei der Mitarbeiter-Tagung stets: „Achtung, da kommt Hedi mit ihrer Plätzchendose.“ und alle haben sich nur noch ganz vorsichtig an die Dose herangetraut.  Allerdings mit einem Grinsen im Gesicht.

[Anmerkung der Redaktion: Diese Geschichte ist mit viel Humor zu lesen; Hedi ist wahrhaftig kein Plätzchen-Tyrann.]

Wie und wann läutest du die Weihnachtszeit ein?

Ein besonderes Ritual in der Form gibt es bei uns nicht. Eine Grundbedingung, damit der Weihnachts-Spirit aber aufkommen kann, ist dass Sankt Martin vorbei sein muss. Nach Sankt Martin ist nämlich die Zeit, wenn ich mit meinem liebsten Hobby – dem Plätzchenbacken – beginne. Dann merke ich so langsam, dass es in den Fingern kribbelt und dann gibt es früher oder später auch den ersten Punsch am Abend. Spätestens wenn der Adventskranz hängt und wenn der Duft des Kranzes durch die Wohnung zieht , dann ist es bei uns zuhause nicht mehr zu leugnen, dass Weihnachten vor der Türe steht.

Ab wann fühlt man bei intex den Weihnachts-Spirit?

Wir haben ganz viel, wunderschöne Weihnachtsdeko im Büro. Wenn die einmal aufgebaut ist, dann weiß man, bald ist es soweit. Außerdem haben wir auch eine langjährige Tradition bei intex: unsere Lebkuchen-Geschenke-Aktion, die im Herbst immer ins Rollen kommt. Da gibt es im Hause immer ein sehr kritisches Lebkuchen-Tasting und danach wird entschieden, mit welcher Lebkuchen-Sorte wir unsere Kunden und Partner zu Weihnachten beschenken. Dafür sind wir bekannt und es macht jedes Jahr aufs Neue viel Freude mitzubekommen, wie die Kollegen langsam beginnen diese Aktion zu planen. Und wenn dann verschiedene Räume mit Lebkuchendosen belegt sind, dann merkt man auch in der intex, dass der Weihnachts-Spirit durch die Firma weht.

Gibt es Bräuche / Gewohnheiten in der Weihnachtszeit, persönlich sowie bei der intex?

Neben dem Plätzchen backen haben wir in unserem Freundeskreis einen wirklich schönen Brauch (zumindest bis die Pandemie begann) – das Treppenhaussingen. Unsere Freunde haben ein für diesen Zweck sehr geeignetes Treppenhaus mit wundervoller Akustik. Dort standen wir oftmals mit nicht weniger als 50 Leuten, haben Weihnachtslieder geschmettert und danach wurde im Garten gegrillt.

Beim Thema „Geschenke“ habe ich außerdem auch einen Brauch. Ich mag es, Geschenke zu bekommen und auch welche herzuschenken und so mache ich für unseren Freundeskreis auch viele Geschenke selbst, egal ob genäht, gebastelt oder gebacken.

Was die intex angeht, da ist aus meiner Sicht der schönste und wichtigste Brauch die Weihnachtsfeier. Darauf freue ich mich, und ich glaube auch die Kollegen, sehr. Für die Feier wird in der Regel immer eine sehr spezielle Location gebucht und ein wundervolles Rahmenprogramm drumherum gebastelt. Für mich drückt sich darin die Wertschätzung der Geschäftsleitung gegenüber den Mitarbeitern aus. Beispielsweise im Verkehrsmuseum oder im Planetarium sind wir zu Weihnachten gewesen. Dazu kommt, dass zu den Weihnachtsfeiern auch immer unsere besseren Hälften eingeladen sind, was das Ganze noch ein wenig familiärer und besonderer macht.

An dieser Stelle unbedingt erwähnt werden muss auch noch ein weiterer Brauch: Jedes Jahr zu Weihnachten gibt es von der Geschäftsleitung für jeden Mitarbeiter ein Präsent, das aus sehr viel feinster Schokolade und Pralinés besteht. In meinem ersten Jahr bei intex gab es einen riesigen Weihnachtsstern aus Schokolade gefüllt mit leckersten Pralinen und die Reaktion meines Sohnes darauf werde ich nie vergessen: „Mama, egal was ist, dort kündigst du niemals!“

Bei intex wird grundsätzlich viel Wert auf Gemeinschaft gelegt, nicht nur in der Weihnachtszeit. Wie zeigt sich das über das Jahr hinweg?

Das ist richtig, die intex veranstaltet viele verschiedene Events über das Jahr hinweg, bei denen wir aus unterschiedlichen Anlässen alle zusammenkommen und auch die Kollegen wiedersehen, die man aufgrund der Entfernung eher selten zu Gesicht bekommt. Da haben wir zum einen den Kick-Off, unsere jährliche Auftaktveranstaltung, zu dem in der Regel auch ein Abendprogramm gehört. Bowling oder Exit-Room sind da die Klassiker. Außerdem findet jedes Jahr auch ein Betriebsausflug statt – da fahren wir immer in besondere Orte, die mit viel Sorgfalt ausgesucht wurden und wo uns stets ein lustiges, abwechslungsreiches und gerne auch sportliches Rahmenprogramm erwartet. Grundsätzlich lässt sich ohne Übertreibung sagen, dass bei allen Veranstaltungen das Thema „Essen“ eine sehr wichtige Rolle spielt. Auf gute Verpflegung wird immer äußerst viel Wert gelegt und bis jetzt kann ich wirklich sagen, dass das Essen immer überragend war.

Alle betriebsinternen Veranstaltungen werden immer mit Bedacht geplant und mit sehr viel Herzblut und Liebe organisiert. Im Vordergrund steht immer die Idee, den Kollegen einen schönen Tag oder Abend zu machen. Auch hier kommt für mich die Wertschätzung zum Ausdruck, die die Firma den Mitarbeitern entgegen bringt. Und es ist einfach schön, in ungezwungenem Ambiente mit den Kollegen zusammenzukommen und sie auch mal außerhalb des betrieblichen Rahmens kennenzulernen und sich mit ihnen auszutauschen. Solche Art von Events fühlen sich dann auch absolut nicht als Pflichtprogramm an, sondern man freut sich darauf und man geht gerne hin.

In kleinerem Rahmen findet man aber auch im Alltag bei der intex sehr viel Gemeinschaftsgefühl. Zweimal wöchentlich werden wir von unserer Küchenfee Barbara mittags bekocht. Die gemeinsame Mittagspause ist denke ich auch ein sehr wichtiger Baustein für das Gemeinschaftsgefüge.

Welches sind deine liebsten Momente mit der „intex Familie“ gewesen, an welchen Moment denkst du am liebsten zurück?

Meine persönlichen Highlights sind tatsächlich die Betriebsausflüge und die Weihnachtsfeiern. Einer der Momente, die mir – und vermutlich auch den Kollegen – in Erinnerung geblieben ist, ist das Musikquiz, das beim Allgäu-Ausflug zum Rahmenprogramm gehörte. Musikschnipsel wurden angespielt, ein Buzzer musste gedrückt und das Stück genannt werden. Darin war ich ziemlich gut und die Kollegen ziemlich baff darüber. Aber solche „versteckten“ Fähigkeiten kommen eben selten im Arbeitsalltag zum Vorschein, auch deshalb sind derartige Veranstaltungen gut, um die Kollegen auch mal von einer anderen Seite kenne zu lernen. Mich haben noch Wochen und Monate danach Kollegen mit einer Mischung aus Respekt und Fassungslosigkeit darauf angesprochen. Und ich muss jetzt noch grinsen, wenn ich daran zurück denke.

Dein größter Weihnachtswunsch dieses Jahr?

Ich denke der größte Wunsch den ich habe, den haben zur Zeit viele: dass die Pandemie endlich endet und wir alle zu unserem alten Lebensstil zurückkehren können. Vermutlich wird das aber leider nicht so schnell passieren.

Ein eventuell etwas realistischerer Wunsch ist, dass wir diese Krise gemeinsam bewältigen, als Gesellschaft, dass sie uns nicht weiter spaltet und dass wir es schaffen, die Meinungen der anderen zu hören, miteinander zu reden, und das in Worte fassen zu können, was wir ausdrücken möchten. Ich wünsche mir, dass wir sprachfähig werden in den Dingen, die und beschäftigen und dass wir aufeinander schauen. Ich wünsche mir ein Miteinander, anstelle eines Gegeneinanders, denn die Wahrheit ist meistens nicht schwarz oder weiß, sondern liegt irgendwo dazwischen.